
Aufrufsystem für Banken und Versicherungen: Kunden gezielt zur passenden Beratung führen
Ein Kunde möchte lediglich ein Dokument abgeben. Eine andere Kundin hat einen vereinbarten Beratungstermin zur Baufinanzierung. Gleichzeitig wartet jemand wegen einer Schadenmeldung, während am Empfang geklärt werden muss, welcher Mitarbeiter das jeweilige Anliegen bearbeiten kann.
In Banken, Sparkassen und Versicherungsagenturen unterscheiden sich Kundenanliegen erheblich:
- kurze Servicevorgänge,
- vereinbarte Beratungstermine,
- komplexe Finanzierungsfragen,
- Konto- und Vertragsangelegenheiten,
- Versicherungsberatung,
- Schadenmeldungen,
- Dokumentenabgabe,
- Fragen zu digitalen Angeboten.
Eine klassische Warteschlange behandelt zunächst alle wartenden Personen gleich. Ein digitales Aufrufsystem für Banken und Versicherungen berücksichtigt dagegen, weshalb ein Kunde gekommen ist, welcher Ansprechpartner benötigt wird und ob bereits ein Termin vereinbart wurde.
Dadurch entsteht ein strukturierter Ablauf von der Terminbuchung über den Check-in bis zur gezielten Beratung.
Was ist ein Aufrufsystem für Banken?
Ein Aufrufsystem organisiert den Kundenfluss innerhalb einer Bankfiliale, Versicherungsagentur oder eines Finanzservicecenters.
Kunden können je nach Lösung:
- vorab einen Beratungstermin buchen,
- sich bei der Ankunft anmelden,
- ihr Anliegen auswählen oder bestätigen,
- einer passenden Warteschlange zugeordnet werden,
- Informationen zu ihrem Status erhalten,
- und anschließend zum richtigen Service- oder Beratungsplatz aufgerufen werden.
Moderne Lösungen verbinden dafür Terminbuchung, Check-in, Warteschlangenmanagement, Virtual Queuing, digitale Anzeigen und Auswertungen. Qmatic beschreibt seine Lösungen für das Retail Banking als durchgängige Customer Journey von der Online-Terminbuchung bis zum Warteschlangenmanagement in der Filiale.
Der Unterschied zu einer einfachen Nummernanlage liegt vor allem in der intelligenten Zuordnung: Nicht nur der nächste freie Mitarbeiter zählt, sondern der nächste passende Mitarbeiter.
Warum die Kundensteuerung in Banken und Versicherungen anspruchsvoll ist
Viele klassische Transaktionen können inzwischen online oder über Self-Service-Angebote erledigt werden. Persönliche Filial- und Beratungstermine konzentrieren sich dadurch häufig auf Anliegen, bei denen Erklärung, Vertrauen oder fachliche Expertise besonders wichtig sind.
Gleichzeitig bleiben auch kurze Servicevorgänge bestehen. In einer Filiale können deshalb innerhalb weniger Minuten sehr unterschiedliche Kundenbedürfnisse zusammentreffen.
Typische Herausforderungen sind:
- Terminbesucher und spontane Kunden kommen gleichzeitig.
- Beratungen dauern unterschiedlich lange.
- Nicht jeder Mitarbeiter darf oder kann jedes Anliegen bearbeiten.
- Kunden stellen sich zunächst am Empfang an, obwohl ihr Anliegen direkt weitergeleitet werden könnte.
- Berater erfahren erst spät, weshalb ein Kunde gekommen ist.
- Kunden wissen nicht, ob sie korrekt angemeldet wurden.
- In Stoßzeiten entstehen lange und schwer nachvollziehbare Wartezeiten.
- Die tatsächliche Nachfrage nach einzelnen Dienstleistungen bleibt unklar.
- Auslastung und Personalbesetzung lassen sich nur eingeschränkt abgleichen.
Ein digitales Warteschlangenmanagement schafft Transparenz über diese Abläufe und verbindet Kundenbedarf, verfügbare Mitarbeitende und Servicekapazitäten.
So kann die Customer Journey in einer Bankfiliale aussehen
1. Termin online buchen
Bei planbaren Anliegen können Kunden bereits vor dem Besuch einen Termin vereinbaren.
Dabei wählen sie beispielsweise:
- gewünschte Filiale,
- Thema der Beratung,
- verfügbaren Termin,
- bevorzugten Ansprechpartner,
- persönliche oder digitale Beratung,
- voraussichtliche Gesprächsdauer.
Typische Themen können sein:
- Baufinanzierung,
- Geldanlage,
- Altersvorsorge,
- Kontoeröffnung,
- Firmenkundenberatung,
- Kreditberatung,
- Versicherungscheck,
- Vertragsänderung,
- Schadenbesprechung.
Die Terminbuchung hilft dabei, Nachfrage und verfügbare Beratungskapazitäten besser aufeinander abzustimmen. Qmatic ermöglicht unter anderem mehrfache Servicebuchungen, automatische Bestätigungen und Erinnerungen, Kalenderanbindungen und die Verbindung mit virtuellen Meetings.
2. Kunden vor dem Termin informieren
Nach der Buchung können Kunden eine Bestätigung mit wichtigen Informationen erhalten:
- Zeitpunkt und Standort,
- Ansprechpartner,
- benötigte Unterlagen,
- Hinweise zur Anmeldung,
- Möglichkeit zur Terminänderung,
- QR-Code oder Buchungsnummer,
- gegebenenfalls Link zur digitalen Beratung.
Dadurch kann sich der Kunde besser vorbereiten. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass ein Termin wegen fehlender Unterlagen nicht vollständig genutzt werden kann.
3. In der Filiale einchecken
Bei der Ankunft meldet sich der Kunde je nach Konzept:
- am Empfang,
- an einem Self-Service-Terminal,
- über einen QR-Code,
- per Smartphone,
- durch Eingabe einer Terminnummer,
- oder durch Auswahl des gewünschten Service.
Terminbesucher werden erkannt und mit ihrer Buchung verbunden. Spontane Kunden können ihr Anliegen auswählen und werden anschließend in die passende Warteschlange aufgenommen.
Ein Check-in-Terminal muss dabei nicht den persönlichen Empfang ersetzen. Es kann standardisierbare Anmeldungen übernehmen, während Mitarbeitende weiterhin bei komplexen oder sensiblen Anliegen unterstützen.
4. Anliegen und benötigte Kompetenz erfassen
Nach dem Check-in steht fest, weshalb der Kunde gekommen ist.
Das System kann beispielsweise unterscheiden zwischen:
- allgemeinem Kundenservice,
- Kasse oder Zahlungsverkehr,
- Kontoangelegenheiten,
- Firmenkundenberatung,
- Kredit und Finanzierung,
- Geldanlage,
- Versicherung,
- Schadenfall,
- Dokumentenabgabe,
- Identitätsprüfung.
Diese Information ist entscheidend, weil nicht jeder Serviceplatz dieselben Kompetenzen oder Berechtigungen besitzt.
5. Zum passenden Mitarbeiter routen
Das System ordnet den Kunden nicht zwangsläufig dem nächsten freien Mitarbeiter zu, sondern einem passenden Service- oder Beratungsplatz.
Berücksichtigt werden können etwa:
- Art des Anliegens,
- vorhandener Termin,
- erforderliche Qualifikation,
- bevorzugter Berater,
- erwartete Gesprächsdauer,
- aktuelle Auslastung,
- verfügbare Arbeitsplätze,
- definierte Prioritätsregeln.
Ein Beispiel aus dem Finanzservicebereich liefert das britische Post Office. Dort werden spontane Besucher anhand ihres Servicebedarfs erfasst und anschließend Mitarbeitenden mit den passenden Kenntnissen zugeordnet. Digitale Anzeigen informieren parallel über den Wartestatus.
6. Wartezeit transparent gestalten
Nach der Anmeldung erhält der Kunde beispielsweise:
- eine anonyme Nummer,
- ein gedrucktes Ticket,
- ein mobiles Ticket,
- eine Anzeige auf einem Display,
- oder eine Statusmeldung auf dem Smartphone.
Damit ist klar:
- dass die Anmeldung erfolgreich war,
- in welchem Bereich gewartet werden soll,
- wann der Aufruf erfolgt,
- und welcher Beratungsplatz zuständig ist.
Mit Virtual Queuing können Kunden gegebenenfalls außerhalb der unmittelbaren Warteschlange bleiben, ihren Status digital verfolgen und eine Benachrichtigung erhalten, sobald sie an der Reihe sind.
7. Beratung vorbereiten und durchführen
Wenn Anliegen und Termin bereits erfasst wurden, kann sich der zuständige Mitarbeiter besser auf das Gespräch vorbereiten.
Abhängig von den vorhandenen Systemen und Schnittstellen können beispielsweise vorliegen:
- Terminart,
- ausgewählter Beratungsbereich,
- geplante Gesprächsdauer,
- gewünschter Service,
- zuständige Filiale,
- vorhandene Buchungsinformationen.
Das ersetzt keine persönliche Bedarfsermittlung. Es verhindert aber, dass der Kunde sein Anliegen an mehreren Stellen erneut erklären muss.
Qmatic beschreibt bei Bankfilialen eine durchgängige Verbindung aus mobilen Anwendungen, Terminbuchung, Check-in und Datenanalyse, um Kundenbedürfnisse besser zu verstehen und künftige Erlebnisse gezielter zu gestalten.
8. Kundenfluss und Filialauslastung auswerten
Ein digitales Aufrufsystem erzeugt strukturierte Daten über den tatsächlichen Filialbetrieb.
Je nach Konfiguration können ausgewertet werden:
- Kundenaufkommen nach Tag und Uhrzeit,
- durchschnittliche Wartezeit,
- durchschnittliche Servicezeit,
- Nachfrage nach einzelnen Leistungen,
- Auslastung der Beratungsplätze,
- Verhältnis von Terminen zu spontanen Besuchen,
- nicht wahrgenommene Termine,
- Weiterleitungen zwischen Bereichen,
- Filial- oder Standortvergleiche.
Diese Informationen können Filialleitungen dabei unterstützen, Personal, Termine und Serviceangebote genauer an der tatsächlichen Nachfrage auszurichten.
Capitec Bank verwaltet mit der Qmatic-Orchestra-Plattform zahlreiche Filialen zentral und nutzt Live- sowie historische Statistiken, um operative Entscheidungen und ein einheitlicheres Kundenerlebnis zu unterstützen.
Wie kann ein Aufrufsystem in Versicherungsagenturen eingesetzt werden?
Versicherungsagenturen haben oft weniger Laufkundschaft als große Bankfilialen. Trotzdem kann eine digitale Kundensteuerung sinnvoll sein, wenn:
- mehrere Berater parallel arbeiten,
- verschiedene Versicherungsbereiche angeboten werden,
- ein zentrales Kunden- oder Schadenservicecenter besteht,
- viele vereinbarte Termine stattfinden,
- Kunden persönliche und digitale Beratung kombinieren,
- oder mehrere Standorte zentral koordiniert werden.
Ein möglicher Ablauf:
- Der Kunde bucht einen Termin für ein konkretes Thema.
- Er erhält Hinweise zu benötigten Unterlagen.
- Vor Ort checkt er ein oder meldet sich am Empfang.
- Das Anliegen wird der passenden Sparte zugeordnet.
- Ein geeigneter Berater übernimmt den Kunden.
- Wartezeit und Terminauslastung werden dokumentiert.
Mögliche Beratungsbereiche sind beispielsweise:
- Kfz-Versicherung,
- private Haftpflicht,
- Krankenversicherung,
- Altersvorsorge,
- Berufsunfähigkeit,
- gewerbliche Versicherungen,
- Vertragsänderungen,
- Schadenmeldung oder Schadenberatung.
In kleinen Agenturen reicht möglicherweise eine einfache Termin- und Empfangslösung. In größeren Servicecentern kann eine umfassendere Verbindung aus Terminmanagement, Check-in, Kundenaufruf und Analytics sinnvoll sein.
Welche Vorteile bietet ein digitales Aufrufsystem?
Kunden gelangen schneller zum richtigen Ansprechpartner
Bereits bei Terminbuchung oder Check-in wird erfasst, weshalb der Kunde gekommen ist.
Dadurch muss das Anliegen nicht erst nach längerer Wartezeit geklärt und anschließend weitergeleitet werden.
Terminbesucher und spontane Kunden lassen sich gemeinsam organisieren
Eine reine Terminlösung berücksichtigt keine Laufkundschaft. Ein klassisches Wartemarkensystem berücksichtigt wiederum vereinbarte Termine nur eingeschränkt.
Ein modernes System kann beide Besuchsarten in einem Ablauf verbinden und anhand definierter Regeln steuern.
Qualifizierte Beratungskapazitäten werden gezielter eingesetzt
Komplexe Anliegen sollten bei Mitarbeitenden landen, die fachlich und organisatorisch dafür vorgesehen sind.
Ein Skills-based Routing kann helfen, Kunden anhand ihres Servicebedarfs geeigneten Mitarbeitern zuzuordnen. Das Post Office nutzt diese Logik, um Kunden mit passenden Fachkräften zu verbinden und Personalressourcen zentraler zu steuern.
Empfang und Servicepersonal werden entlastet
Wiederkehrende Schritte können digital unterstützt werden:
- Termin prüfen,
- Kunden anmelden,
- Anliegen erfassen,
- Ticket ausgeben,
- Wartestatus kommunizieren,
- passenden Servicebereich bestimmen.
Mitarbeitende gewinnen dadurch mehr Zeit für Fragen, Beratung und persönliche Unterstützung.
Wartezeiten werden nachvollziehbarer
Selbst wenn Wartezeiten nicht vollständig vermieden werden können, lassen sie sich verständlicher kommunizieren.
Kunden wissen, dass sie erfasst wurden und wie es weitergeht. Das reduziert Unsicherheit und wiederkehrende Nachfragen.
Mehr Transparenz über den Filialbetrieb
Daten zeigen nicht nur, wie viele Menschen eine Filiale besuchen, sondern auch:
- welche Services gefragt sind,
- wann Kapazitäten fehlen,
- wie lange einzelne Vorgänge dauern,
- welche Standorte besonders ausgelastet sind,
- und wie sich Prozessänderungen auswirken.
Einheitlichere Abläufe über mehrere Standorte
Bei Filialnetzen entstehen häufig unterschiedliche lokale Prozesse.
Eine zentrale Plattform kann dabei helfen, Terminarten, Services, Warteschlangen, Anzeigen und Reports standortübergreifend zu verwalten. Capitec setzte eine zentrale Lösung über mehrere hundert Filialen ein, um Abläufe und Kundenerlebnisse konsistenter zu steuern.
Welche Komponenten kann die Lösung enthalten?
Online-Terminbuchung
Kunden buchen selbstständig einen Termin für ein konkretes Anliegen und einen verfügbaren Berater.
Automatische Bestätigungen und Erinnerungen
E-Mail oder SMS informieren über Termin, Standort und benötigte Unterlagen.
Self-Service-Check-in
Kunden bestätigen ihre Ankunft am Terminal, per QR-Code oder Smartphone.
Digitale oder gedruckte Wartemarke
Die Person erhält eine Nummer oder ein mobiles Ticket für den weiteren Ablauf.
Anliegenbasierte Warteschlangen
Kunden werden nicht nur nach Reihenfolge, sondern nach Servicebedarf organisiert.
Aufrufdisplay und digitale Beschilderung
Anzeigen informieren über Aufrufe, Beratungsplätze und organisatorische Hinweise.
Virtual Queuing
Kunden können ihren Status mobil verfolgen und müssen nicht dauerhaft in einer physischen Schlange stehen.
Arbeitsplatz- und Kompetenzsteuerung
Der passende Mitarbeiter ruft den nächsten geeigneten Kunden auf.
Business Intelligence und Reporting
Live-Dashboards und historische Daten zeigen Nachfrage, Auslastung und Wartezeiten.
Kundenfeedback
Nach einem Termin oder Servicekontakt kann Feedback zur Beratung und zum Ablauf eingeholt werden.
Für welche Finanz- und Versicherungsbereiche eignet sich die Lösung?
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- Bank- und Sparkassenfilialen,
- zentrale Kundenservicecenter,
- Versicherungsagenturen,
- Schadenservicecenter,
- Finanzierungs- und Kreditcenter,
- Baufinanzierungsberatung,
- Firmenkundenbereiche,
- Beratungszentren,
- Servicebereiche für Dokumente und Identitätsprüfung,
- Filialnetze mit mehreren Standorten,
- kombinierte persönliche und virtuelle Beratung.
Entscheidend ist weniger die genaue Unternehmensbezeichnung als die Frage: Treffen regelmäßig Kunden mit unterschiedlichen Anliegen auf begrenzte und spezialisierte Beratungskapazitäten?
Wann lohnt sich ein Aufrufsystem für eine Bank oder Versicherung?
Eine genauere Prüfung ist sinnvoll, wenn:
- sich regelmäßig Warteschlangen am Empfang bilden,
- Kunden häufig nach der richtigen Zuständigkeit fragen,
- Terminbesucher und Laufkundschaft parallel eintreffen,
- Beratungen sehr unterschiedlich lange dauern,
- Kunden zwischen Bereichen weitergeleitet werden,
- mehrere Berater unterschiedliche Qualifikationen besitzen,
- Filialauslastung und Wartezeiten kaum messbar sind,
- mehrere Standorte einheitlicher gesteuert werden sollen,
- Kunden mobil über ihren Status informiert werden sollen,
- persönliche und digitale Beratung miteinander verbunden werden,
- der Empfang viel Zeit für manuelle Koordination benötigt.
Ein digitales Aufrufsystem sollte dabei immer ein konkretes Prozessproblem lösen. Ein neues Terminal allein verbessert noch keine Beratung.
Beispiel: Zentrale Steuerung eines Filialnetzes
Capitec Bank setzte Qmatic Orchestra ein, um den Kundenfluss innerhalb eines großen Filialnetzes zentraler zu organisieren. In den Filialen unterstützen unter anderem Self-Service-Kiosks, digitale Anzeigen und zentral verfügbare Daten die Steuerung der Customer Journey. Führungskräfte können Live- und historische Statistiken nutzen, während Mitarbeitende wartende Kunden anhand ihres angegebenen Servicebedarfs ansprechen können.
Das Beispiel zeigt zwei wichtige Punkte:
- Warteschlangenmanagement betrifft nicht nur die sichtbare Schlange in einer einzelnen Filiale.
- Besonders bei mehreren Standorten entsteht zusätzlicher Nutzen durch einheitliche Daten und Prozesse.
Ein weiterer Finanz- und Serviceanwendungsfall ist das britische Post Office. Dort werden Kunden an Self-Service-Kiosks nach ihrem Anliegen erfasst, über digitale Anzeigen informiert und anhand der benötigten Kompetenz geeigneten Mitarbeitenden zugeordnet.
Diese Beispiele lassen sich nicht unverändert auf jede Bank oder Versicherung übertragen. Sie verdeutlichen aber, wie Termin, Anliegen, Warteschlange und Mitarbeiterkompetenz zu einem gemeinsamen Prozess verbunden werden können.
Worauf sollten Banken und Versicherungen bei der Auswahl achten?
Welche Anliegen werden vor Ort bearbeitet?
Zunächst sollte erhoben werden, welche Services tatsächlich in den Filialen oder Beratungsstellen stattfinden.
Welche Anliegen benötigen welche Kompetenz?
Eine klare Zuordnung von Themen, Berechtigungen und Mitarbeiterqualifikationen ist die Grundlage für sinnvolles Routing.
Wie werden Termine und spontane Besuche priorisiert?
Die Regeln müssen zum Geschäftsmodell passen und für Kunden wie Mitarbeitende nachvollziehbar sein.
Wie persönlich soll der Empfang bleiben?
Self-Service und persönliche Begrüßung schließen sich nicht aus. Standardisierte Vorgänge können digital unterstützt werden, während Mitarbeitende weiterhin bei sensiblen oder komplexen Themen begleiten.
Welche bestehenden Systeme müssen berücksichtigt werden?
Je nach Projekt können Verbindungen zu:
- Terminbuchung,
- Kalendern,
- CRM,
- Filialmanagement,
- digitalen Displays,
- virtuellen Meetings,
- Reporting-Systemen
relevant sein.
Wie werden Datenschutz und Diskretion gewährleistet?
Öffentliche Anzeigen sollten keine unnötigen personenbezogenen oder finanziellen Informationen zeigen.
Denkbar sind beispielsweise anonymisierte Nummern oder neutrale Aufrufe. Die konkrete Umsetzung muss an Datenschutz, Informationssicherheit und interne Vorgaben angepasst werden.
Soll die Lösung mehrere Standorte abbilden?
Bei Filialnetzen sind zentrale Administration, vergleichbare Kennzahlen und lokale Anpassungsmöglichkeiten besonders wichtig.
So unterstützt druckerfachmann.de bei der Umsetzung
Ein Aufrufsystem für Banken und Versicherungen beginnt nicht mit der Auswahl eines Ticketterminals. Zuerst muss verstanden werden, welche Kunden kommen, welche Beratung sie benötigen und wie die heutige Weiterleitung funktioniert.
Als Qmatic Premium Solution Partner unterstützt druckerfachmann.de bei:
- der Analyse des bestehenden Kundenflusses,
- der Erfassung von Services und Beratungsanliegen,
- der Zuordnung von Kompetenzen und Serviceplätzen,
- der Verbindung von Terminen und spontanen Besuchen,
- der Auswahl geeigneter Hard- und Softwarekomponenten,
- der Planung von Check-in, Ticket, Aufruf und Anzeigen,
- der Einrichtung und Konfiguration,
- der Einweisung der Mitarbeitenden,
- der Betreuung und späteren Optimierung.
Dabei kann eine kompakte Lösung für einen einzelnen Standort ebenso sinnvoll sein wie ein umfangreicheres System für mehrere Filialen und Beratungsbereiche.
Mehr über die zentrale Lösung erfahren Sie auf unserer Seite
Digitales Aufrufsystem und Warteschlangenmanagement.
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3. FAQ
Was ist ein Aufrufsystem für Banken?
Ein Aufrufsystem organisiert die Anmeldung, Warteschlange und Weiterleitung von Kunden. Anhand von Termin und Anliegen können Kunden dem passenden Serviceplatz oder Berater zugeordnet werden.
Eignet sich ein Aufrufsystem auch für Versicherungen?
Ja. Besonders bei mehreren Beratungsbereichen, vereinbarten Terminen, Schadenservices oder größeren Kundenservicecentern kann eine strukturierte Kundensteuerung sinnvoll sein.
Können Terminbesucher und spontane Kunden gemeinsam gesteuert werden?
Ja. Moderne Warteschlangenmanagement-Systeme können beide Besuchsarten innerhalb eines Ablaufs berücksichtigen. Die konkrete Priorisierung wird individuell definiert.
Muss jeder Kunde ein Terminal verwenden?
Nein. Je nach Konzept kann die Anmeldung auch am Empfang, per Smartphone, QR-Code oder durch einen Mitarbeiter erfolgen.
Können Kunden anonym aufgerufen werden?
Der Aufruf kann beispielsweise über eine Ticket- oder Vorgangsnummer erfolgen. Die konkrete Darstellung wird an Datenschutz und interne Vorgaben angepasst.
Kann ein Kunde direkt einem spezialisierten Berater zugeordnet werden?
Anliegen können unterschiedlichen Warteschlangen, Kompetenzen oder Serviceplätzen zugeordnet werden. Welche Routing-Regeln möglich sind, hängt von der Konfiguration ab.
Können mehrere Filialen zentral verwaltet werden?
Umfangreichere Lösungen können mehrere Standorte innerhalb einer Plattform abbilden. Dazu gehören etwa zentrale Konfiguration, Reporting und Standortvergleiche.
Was kostet ein Aufrufsystem für Banken oder Versicherungen?
Die Kosten hängen unter anderem ab von:
- Anzahl der Standorte,
- Zahl der Service- und Beratungsplätze,
- Terminals und Displays,
- Softwareumfang,
- benötigten Schnittstellen,
- Einrichtung und Installation,
- Support und Betreuung.
Eine belastbare Einschätzung ist daher erst nach Analyse des vorhandenen Kundenprozesses möglich.
Kunden schneller zur passenden Beratung führen
Ein digitales Aufrufsystem soll persönliche Beratung nicht ersetzen. Es soll dafür sorgen, dass Kunden mit ihrem konkreten Anliegen schneller beim richtigen Ansprechpartner ankommen.
Gemeinsam prüfen wir:
- welche Service- und Beratungsanliegen bei Ihnen auftreten,
- wie Termine und spontane Besuche heute organisiert werden,
- welche Kompetenzen an den einzelnen Serviceplätzen vorhanden sind,
- wo Wartezeiten und Weiterleitungen entstehen,
- und welche Funktionen Ihre Filiale oder Agentur sinnvoll unterstützen.

